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Meine Begeisterung für Musik begann mit einem Namen: Jürgen Drews Es war das Jahr 1974 und die legendären Les Humphries Singers tourten mal wieder quer durch Europa. Mein Bruder lud mich nach Frankfurt in ein Konzert ein. Da wurde ich auf ihn aufmerksam, diesen schüchternen jungen Mann mit den wunderschönen dunklen Haaren, dem verträumten Blick und der sanften, ausdrucksstarken Stimme. Dass ich letztendlich in der Schlagerwelt gelandet bin, habe ich nur ihm und seinem "Bett im Kornfeld" zu verdanken, das er zwei Jahre später sang und das längst Kultstatus erreicht hat. 1977 gründete ich einen Fanclub - natürlich von Jürgen Drews - und sammelte erste winzige und noch laienhafte Erfahrungen im Bereich Musikpromotion. Diesen Club leitete ich so lange, bis Jürgen Drews 1981 alle Fanclubs schließen ließ und in die USA ging. Ich versuchte ein Leben außerhalb der Musikbranche zu führen, machte meine Schulabschlüsse, eröffnete ein Zoofachgeschäft - denn Tiere sind meine zweite große Leidenschaft neben der Musik - und heiratete. Aber so richtig glücklich wurde ich damit nicht. Ich spürte, dass mir etwas fehlte. 1989 - Jürgen Drews war inzwischen aus den USA wieder zurück gekehrt und feierte sein Comeback mit "Irgendwann, irgendwo, irgendwie",  ließ er endlich wieder Fanclubs zu - und natürlich war ich sofort wieder dabei! Doch inzwischen war ich eine erwachsene Frau und ein Fanclub alleine war mir nicht mehr genug. Ich wollte etwas erreichen, etwas bewegen! Ich hatte viele Ideen wie man es besser, moderner und effektiver gestalten könnte. Damals war ich die Erste, die von Fanpromotion sprach. Einer professionellen Fanbetreuung, die jeden Fanclubleiter und jedes Mitglied eines Fanclubs zu einem kleinen Promoter des Künstlers werden ließ. Allerdings tat sich die Branche damit sehr schwer. Noch stieß ich nur auf taube Ohren. 1990 hatte ich das große Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und entdeckte Matthias Reim, der gerade das erste Mal sein "Verdammt, ich lieb Dich" sang. Mir war sofort klar, dass ich da einen kommenden Superstar vor mir hatte. Über seinen Produzenten Bernd Dietrich nahm ich Kontakt zu ihm auf. Und tatsächlich! Ich bekam den Zuschlag und baute ihm nach meinen Vorstellungen ein wahres Fan- Imperium auf. Zugegebenermaßen trug die Größe dieses Megahits das Allermeiste dazu bei, doch ich konnte meine Ideen endlich sehr erfolgreich umsetzen! 1992 war auch Jürgen Drews so weit und wollte so eine "Fanpromotion". Natürlich zögerte ich keine Sekunde! Dass das der Untergang der Zusammenarbeit zwischen Matze Reim und mir sein könnte, daran dachte ich keine Sekunde. Doch er beschloss, dass er sein Büro nicht mit Jürgen Drews teilen wolle und dass ich mich für einen der Beiden entscheiden müsse. Ich entschied mich für Jürgen Drews. Doch meine Seele weinte und ich würde heute noch für Matthias Reim arbeiten, wenn er mich gelassen hätte! Für mich ist er nach wie vor einer der ganz, ganz Großen!    Bernhard Brink Heike Neumeyer Das Projekt "Fanpromotion" konnte inzwischen einige Erfolge verbuchen und so schlossen sich meinem Büro noch weitere Künstler an: Bernhard Brink, Ireen Sheer, Relax waren genauso dabei, wie Uwe Busse, der mir seinen neuen Schützling Frans Bauer an die Hand gab. Heike Neumeyer, die weibliche Stimme von Matthias Reim bei den ersten Hits, startete 1992 mit mir als Management eine sehr vielversprechende Musikkarriere. ZDF-Hitparade und andere TV-Shows, sowie Auszeichungen (u.a. Goldene Stimmgabel, Fred Jay Preis) inklusive. Meine kleine Künstleragentur "ProMusic" konnte sich etablieren und machte sich einen guten Namen. Doch dann wendete sich das Blatt. Ein Künstler nach dem anderen glaubte nun, das Prinzip "Fanpromotion" verstanden zu haben und es kostenlos mit seinen Fanclubs umsetzen zu können. Heike Neumeyer beendet 1995 ihre Solokarriere und wurde Lehrerin. Heute singt nur nur noch nebenher in der sehr erfolgreichen Göttinger A-Capella Gruppe "Seven Up". Im Jahr 2000 zwang mich eine Erkrankung auch noch die Fanpromotion von Jürgen Drews aufzugeben. "ProMusic" war fortan Geschichte. Für viele Jahre arbeitete ich nun bei einer Tageszeitung. Bis zu meinem Umzug nach Niedersachsen im Jahr 2013. Es war ein toller, abwechslungsreicher Job. Normale Arbeitszeiten, Urlaubs-, Weihnachts- und im Notfall auch Krankengeld. Meine Arbeit wurde endlich anerkannt und ich hätte wirklich glücklich sein können! War ich auch. Zumindest redete ich es mir ein. Dass mich aber die Musik und die Promotionarbeit nicht losließ, merkte ich daran, dass ich das inzwischen erfundene Social Media sehr genau beobachtete und mir so meine Gedanken machte, wie man es optimal nutzen könne. Jürgen Drews war da auch sehr rege. Er hatte seinen eigenen Medienmanager, der das alles für ihn managte. Der machte seinen Job wirklich gut, doch mir fehlte das Persönliche, vielleicht so etwas wie die weibliche Seite, die auf so eine Plattform mehr Empathie bringen würde. 2010 bekam ich die Genehmigung parallel zu den offiziellen Seiten auf Facebook die Fanpage "Onkel Jürgen (Jürgen Drews)" einzurichten und meine Ideen dort auszuleben. Es war Beginn meiner jetzigen Agentur für Social Media und Künstlermanagement. Der Grundstein für BBL-Management. Inzwischen ist "Onkel Jürgen (Jürgen Drews)" die offizielle und einzige Seite von Jürgen Drews. Desweiteren bin ich in der Fanbetreuung für ihn tätig. G.G. Anderson, der bislang mit den sozialen Medien so gar nichts am Hut hatte, vertraute meiner Erfahrung und gab mir Ende 2014 den Auftrag, Facebook für ihn “auf Vordermann” zu bringen. Somit bin ich auch für ihn im Bereich Social Media und der Fanbetreuung zuständig.